Der Kick

Springerstiefel, Unsicherheit, Aggression, Perspektivlosigkeit....

 "Sie schlagen über Stunden hinweg auf ihn ein, am Ende wird er in einem Schweinestall brutal ermordet und verscharrt. Der „Mordfall Potzlow“ wurde in der Öffentlichkeit mit schnellen Etikettierungen versehen: die Misshandlung und die Hinrichtung wurden als rechtsradikale Gesinnungstat eingestuft. Die Gewalt der Tat aber beginnt nicht in dieser Nacht. In einer Montage aus Gesprächsprotokollen mit den Tätern, ihren Eltern, Freunden des Opfers, der Staatsanwaltschaft, untätigen Zeugen und der betroffenen Dorfgemeinschaft versucht Der Kick, Biografien hinter der Tat sichtbar werden zu lassen." (http://www.burgtheater.at/Content.Node2/home/spielplan/event_detailansicht.at.php?eventid=963742557#sthash.3Fg3vewN.dpuf)



Foto: Copyright Reinhard Werner, Burgtheater

SchülerInnenrückmeldungen:

Wir haben am Montag den 16.2.2015 das Vestibül des Burgtheaters besucht.
Sobald wir den kleinen, aber wunderschön eingerichteten Theatersaal betreten hatten, suchten wir uns unsere Plätze. Nach wenigen Minuten begann plötzlich eine beunruhigende Musik zu spielen und eine vorbeiziehende Landschaft wurde auf die Bühne projiziert. Dann startete das eigentliche Theaterstück.
In der Geschichte "Der Kick" geht es um einen Mord in einem kleinen Dorf namens Potzlow. Es geht um Jugendliche, die sich gegenseitig stark beeinflussen lassen. Außerdem sieht man immer wieder die Verzweiflung der Eltern. Und wie sie auf jegliche Art und Weise versuchen, das Verhalten ihrer Kinder zu rechtfertigen. Am Ende landen alle drei Mörder im Gefängnis.
(Schülerin, 4A)

(mit Gudrun Mitterer, Anita Groissmayer, Sabine Felderer und Nora Johannsen)