Pädagogische Ziele

Persönlichkeitsentwicklung

Prinzipien:

  • Jeder darf hier werden, was er kann – wir wollen die Gesamtpersönlichkeit sehen und 
     Selbstverantwortung wecken.
  • Verantwortung übernehmen, für sich, für andere, für etwas

  • Erfahren und erkennen, was die SchülerInnen selbst ausmacht
  • Fehler sind ein wichtiger Teil des Lernprozesses:

    „WEIL wir Fehler machen, lernen wir“    
     
Konkret:

 

Wir sehen Schule am Parhamerplatz immer ganzheitlich. Dabei können wir die Erziehungsarbeit der Eltern nicht ersetzen, aber sinnvoll, in enger Zusammenarbeit mit ihnen ergänzen. Die Grundprinzipien dieser Ausrichtung sind in den Verhaltensvereinbarungen genau ausformuliert.

 

Pädagogische Ziele:

  • Respekt vor sich und anderen
  • Erkennen und Stärken der eigenen Identität
  • Reflexion (Selbstreflexion)
  • Offenheit und Einfühlungsvermögen für andere
  • Umgang mit Stärken und Schwächen / Umgang mit Fehlern
  • Fähigkeit, die eigenen Gedanken auszudrücken und die eigene Position zu vertreten
  • Erlernen des Umgangs mit Widerspruch, Konflikt und Misserfolg
  • Feedbackkultur

 

Umsetzung:

  • Projektmanagement und Persönlichkeitsbildung (Wiku-Rg)
  • Mediation
  • Bühnenspiel
  • Unverbindliche Übungen
  • Sozialprojekte
  • Berufsberatung
  • Gesunde Schule
  • und in allen Fächern (Ethik, Religion,...)

 

Kompetenzentwicklung

 Prinzipien

  • Sachkompetenz: 
    Inhaltliches Können
  • Methodenkompetenz:
    ‚Technisches’ Können
  • Selbstkompetenz: 
    Persönliches Wollen und Können
  • Sozialkompetenz:
    Zwischenmenschliches Können

 

Konkret

Was ist Kompetenzlernen…?  

 

Kompetenzen: sind vorhandene und  erlernbare Fähigkeiten und Fertigkeiten, um bestimmte Anforderungen zu bewältigen, Probleme zu lösen, handlungsfähig zu sein.

 

Kompetenzlernen gelingt dann, wenn wir den Schüler/innen

  • zutrauen, selbst wirksam zu werden
  • wenn wir das Umfeld dafür schaffen
  • wenn wir sie bestärken, das Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten aufzubauen
  • wenn wir ihre Wünsche und Vorstellungen Ernst nehmen.

 

Sachkompetenz:

umfassendes Wissen zeigen, anwenden können, Fachbegriffe anwenden, Texte begreifen und entschlüsseln (z.B. Gedichte interpretieren und die Themen für das eigene Leben nutzbar machen).

 

Methodenkompetenz:

adäquate Methoden erkennen und für die eigene Erschließung eines Themas einsetzen können, Lösungswege strukturieren, Planung / Arbeitstechniken realisieren, Ergebnisse übersichtlich präsentieren. (z.B. passende Quellen oder Präsentationstechniken wählen).

 

Selbstkompetenz:

bereit sein, sich selbst Ziele zu setzen, selbstständig, zielstrebig und ausdauernd zu

arbeiten; sorgfältig arbeiten, Selbstkontrolle praktizieren / auf Fragen reagieren, Konzentrations-, Urteils- und Entscheidungsfähigkeit entwickeln, Engagement zeigen.

 

Sozialkompetenz:

im sozialen Gefüge Verantwortung übernehmen, Kompromissbereitschaft erlernen, Kritikfähigkeit  und  Selbstvertrauen zeigen, Durchsetzungsvermögen beweisen, Rücksicht nehmen, Hilfe leisten

 

Wissen und Bildung

 Prinzipien:

  • Neugier und Freude an Wissen/Können wecken und fördern und entwickeln
  • Fähigkeiten und Talente erkennen, stärken und ausbauen
  • Wissen als Grundlage der eigenen Bildung verstehen
  • Bildung als Wert erleben

 

Konkret:

‚Menschen lernen selbst und ständig’ 

Daher geht es uns im Unterricht darum,

  • herauszufordern,
  • Neugierde auf Wissen zu wecken und aufrecht zu erhalten,
  • Hilfe bei der Entdeckung der eigenen Stärken zu geben, diese zu fördern und weiterzuentwickeln
  • Verantwortung für den eigenen Lernprozess und die Bildungsbiographie zu übernehmen.[1]