Projektwettbewerb Chemie

Alle zwei Jahre schreibt der Verband der Chemielehrer Österreichs einen Projektwettbewerb für Österreichs Unterstufenschülerinnen und Schüler aus. Thema heuer war „CHEMIE FÜR DIE ZUKUNFT nachhaltig und ressourcenschonend“ und neben zahlreichen Schulen aus Österreich sind auch einige Schulen aus Deutschland, Slowakei und Ungarn daran beteiligt. Dabeisein-ist-alles ist oberstes Motte bei dem biennal stattfindenden Event und sollte eine Schule nicht einen der 20 ausgelobten Preise einheimsen, so bleibt immer noch der Koffer prall gefüllt mit Projekthilfen wie einem Wasseranalyseset, Handbrennern, Molekülbaukästen und ähnlichem.

Für das Parhamergymnasium gingen die 3C, 3D, 4A und 4B ins Rennen und legten den Fokus der Projektarbeit auf Energieträger, fossile und nachwachwachsende Rohstoffe und ihrer Umweltrelevanz. Zu den Themen wurden im Unterricht etliche Versuche durchgeführt und es entstanden zahlreiche Plakate.


Eine Klasse hat den Energiegehalt einer Erdnuss mit einem vereinfachten Kalorimeter untersucht. Erstaunlich wie gut Erdnüsse brennen!



Eine andere hat mit Eistee eine sogenannte Cola-Clock zum Laufen gebracht, ist im Hof mit dem Hydrocar gefahren, hat elektrische in chemische Energie verwandelt (Elektrolyse von Wasser), gezeigt, dass Kerzenwachs doch auch ohne Docht brennen kann, den Lavalampeneffekt nachgestellt und versucht mit Licht  und Lupe Holz anzubrennen.


Die vierten Klassen haben Biodiesel selbst hergestellt, dessen Brennbarkeit im Vergleich mit fossilen Brennstoffen untersucht, Kunststoffe untersucht und als Alternative thermoplastische Stärke hergestellt.